Das Zusammentreffen von Blindheit und dementieller Erkrankung nimmt dem Betroffenen fast sämtliche Orientierungsmöglichkeiten. Dementsprechend gefordert sind alle Betreuenden – von den Reinigungskräften über pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte bis zu den begleitenden Ärzten.
Nach vorsichtigen Schätzungen sind allein in Wien 600 bis 1000 Menschen vom Zusammentreffen von Demenzerkrankung und Blindheit bzw. hochgradiger Sehbehinderung betroffen.
Da beide Diagnosen in hohem Alter massiv verstärkt auftreten, ist von zunehmender Inzidienz auszugehen.Um die Betroffenen von der korrekten Diagnose bis hin zu Alltagsbetreuung und Pflege adäquat zu unterstützen, ist die Auseinandersetzung mit der interferierenden Symptomatik und der subjektiven Wahrnehmungs-, Interpretations- und Kommunikationsfähigkeit unverzichtbar.
Das Symposium DEMENT+BLIND ist der Einstieg in eine fundierte Auseinandersetzung mit der Thematik. Und wo könnte dies besser geschehen als am Ort der weltweit einzigen Pflegestation für demenzkranke blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen.
Programmfolder des Symposiums DEMENT+BLIND downloaden (PDF, 1 MB)

